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10 Jahre Analogabschaltung:

28. April 2022

10 Jahre Analogabschaltung:

Satelliten-Empfang gefragter denn je

Vor zehn Jahren, am 30. April 2012, erfolgte die Abschaltung der analogen Ausstrahlung über die Astra-Satelliten. Damit war das Ökosystem der Satelliten-Übertragung erneut Vorreiter beim Einsatz moderner Technologien. Wichtige Akteure bei der Umstellung auf rein digitale Übertragung waren 2012 der Fachhandel und die Installationsbetriebe. Sie sorgten dafür, dass in keinem Haushalt der Bildschirm dunkel bleiben musste, allen voran die Partnerbetriebe der AG SAT.

 

Der Umstieg auf digitales Fernsehen bot nur Vorteile: die erheblich bessere Bild- und Tonqualität, die Verfügbarkeit von HDTV und eine größere Programmvielfalt. Dazu gehören viele Spartenprogramme und internationale Sender sowie alle Landes- und Regionalprogramme der ARD (Dritte Programme) und die Regionalfenster bei SAT.1 und RTL. Nach der Analogabschaltung erfolgte bei ARD und ZDF zudem die Umstellung weiterer Sender ihrer Programmfamilien auf HDTV.

 

Zehn Jahre nach der Abschaltung der analogen Übertragung ist der Satelliten-Empfang attraktiver und gefragter denn je. So kann die Kombination von Satelliten-Empfang und Signal-Verteilung über Glasfasernetze wesentlich zum Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze beitragen. Diese Leistungsfähigkeit ist die Basis für die Zukunft des Satelliten-Empfangs. Damit wird der Satelliten-Empfang auch weiterhin auf lange Sicht die erste Wahl für die Signalübertragung bleiben.

 

Dazu Matthias Dienst, Vorsitzender des Vorstands der AG SAT e.V: „Der Satelliten-Empfang in Kombination mit Glasfasernetzen stellt für mich den Königsweg dar. Das Übertragungsmedium Glasfaser bietet unbestritten die besten Bandbreiten und die Übertragung via Satellit die meisten Vorteile. Dazu gehört nach wie vor ein Maximum an Programmversorgung von SD- bis UHD-Bildqualität bei vergleichsweise geringem Energie-Verbrauch. Darunter sind auch Angebote, bei denen weder Gebühr noch Vertragsverhältnis erforderlich sind. Zudem lassen sich der persönliche CO₂-Fußabdruck mit Sat-TV optimieren und die Datenkapazität im Internet für wichtigere Anwendungen freihalten.“

 

Heute ist der Satelliten-Empfang das zuverlässige Rückgrat der Übertragungstechnik, besonders in Situationen in denen der Informationsbedarf hoch und aktuelle Berichte besonders gefragt sind. Dabei bewährt sich die auf eine ständige Verfügbarkeit ausgelegte Sende-Infrastruktur der klassischen Übertragungswege. Speziell der Satelliten-Empfang empfiehlt sich aufgrund seiner gegenüber allen anderen Empfangsarten herausragenden Programmvielfalt in jeder Qualitätsstufe – sowohl in Standard-, als auch in HD- und Ultra HD-Qualität.

 

Dazu kommt ein weiterer Aspekt: Die Nachhaltigkeit, besonders im Vergleich zu Streaming. Beim Streaming muss für jeden Nutzer ein separates Signal generiert und über das Internet übertragen werden (sogenannte one-to-one-Verbindung). Das Streaming-Volumen erfordert eine große Menge des zur Verfügung stehenden Datenvolumens. Beim Satelliten-TV werden im Gegensatz dazu mit nur einem Signal viele Millionen Haushalte versorgt (one-to-many-Verbindung) und das über Ländergrenzen hinweg.

 

Wenn das Internet als Übertragungsweg nicht nur für die Unterhaltung im Einsatz ist, sondern die Kapazitäten auch für Homeoffice- und Distanzunterricht-Anbindungen benötigt werden, sind die klassischen, internetunabhängigen TV-Übertragungswege mehr denn je gefragt.

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