Glossar
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16:9, 4:3

Das Seitenverhältnis des Bildschirms beträgt bei Fernsehern 16:9 oder früher 4:3. 16:9-Fernsehgeräte zeigen Filme ohne störende schwarze Balken.

480i/p, 576 i/p, 720 i/p, 1080 i/p

Die Angaben informieren darüber, aus wie vielen Zeilen sich ein Fernsehbild zusammensetzt und ob das Bild aus Halbbildern („i“ = interlaced) oder Vollbildern („p“ = progressive) aufgebaut wird.

5:1-Ton

Ein 5.1-Boxenset setzt sich aus sechs Lautsprechern zusammen: Der Center steht beim Fernseher, die Stereo-Boxen befinden sich links und rechts davon, zwei Effekt-Lautsprecher gehören links und rechts hinter die Hörposition. „ .1“ bezeichnet den Subwoofer.

AAC

Verfahren für das platz sparende Speichern von Tondaten, ähnlich MP3.

AACS

(Advanced Access Contant System)
AACS ist ein System zur Rechteverwaltung. Es soll bei den DVD-Nachfolgeformaten (Blu-ray und HD DVD) an Stelle des bisherigen Systems CSS (Contant Scrambling System) eingesetzt werden und unerlaubte Kopien verhindern. Es ermöglicht aber auch in begrenzter Zahl private Kopien zu erstellen, soweit der entsprechende Inhaber der Urheberrechte dies zulässt.


Access Control System

Das System, das sicherstellt, dass Übertragungsdienste nur berechtigten Personen zugänglich sind. Das System besteht gewöhnlich aus drei Hauptelementen: der Signalverschlüsselung, der Kodierung elektronischer "Schlüssel", die der Empfänger benötigt, sowie einem Abonnentenverwaltungssystem, das sicherstellt, dass die berechtigten Empfänger die verschlüsselten Programme auch tatsächlich sehen können.

ADR

ADR steht für Astra Digital Radio. Über die Astra-Satelliten werden auch rund 80 digitale Radioprogramme verbreitet. ADR benutzt den Standard MPEG Audio Layer 2, auch Musicam genannt. Zum Empfang wird ein ADR-Gerät benötigt, das im Prinzip einem Sat-Receiver entspricht.

A-DSL

Weiterentwicklung von DSL, bei der die Datenrate zum Nutzer (Download) wesentlich höher ist, als in die Gegenrichtung (Upload).

A-DSL2+

ADSL2 und ADSL2+ sind Weiterentwicklungen von DSL und ADSL, die noch höhere Datenübertragungsraten ermöglichen und die Reichweite der ADSL-Verbindungen vergrößern.

Analog

älteres Übertragungsverfahren, bei dem es (theoretisch) unendliche viele Zustände gibt Eingangsänderung = proportionale oder gegenproportionale Ausgangsänderung

Anamorph

16:9-Filme auf DVD gibt es im  Letterbox-Format oder anamorph. Nur anamorph aufgezeichnete Filme werden auf 16:9-Fernsehen in optimaler Qualität ohne schwarze Balken dargestellt.

ANSI Lumen

Maß für die Bildhelligkeit.

API

Application Programming Interface. Das API ist die Betriebssoftware der digitalen Empfänger, egal ob Set-Top-Box oder integriertes Modul. Auf diesem System sind alle Anwendungen oder Applikationen programmiert. Selbstverständlich muss das API zum Sendestandard passen. Bekannt wurden die APIs durch die Probleme der d-Box, die die digitalen Angebote beispielsweise der ARD nicht vollständig abbildete. Beispiel für ein offenes API ist die Multimedia Home Platform MHP.

Applikation

Als Applikation bezeichnet man ein Softwareprogramm, das auf einem Zielgerät, in der Regel beim digitalen Fernsehen eine Set-Top-Box oder das in den Fernseher integrierte Modul, benutzt werden kann. Die Applikationen werden mit dem Fernsehsignal übertragen. Beispiele für Applikationen auf Basis der Multimedia Home Platform sind Spiele, elektronische Programmführer, Wetten oder Informationsdienste.

Artefakt

Artefakte sind durch technische Signalbearbeitung wie Filterung oder Datenreduktion hervorgerufenen Störungen, die das Original verfälschen. Die Ausmaße der Störungen sind auch Abhängig von der Art der Bildwiedergabe und des Displays.

ASTRA

das in Europa am meisten empfangene Satellitensystem - derzeit sind die für Deutschland interessantesten Sender auf der Satellitenposition 19,2° Ost positioniert. SES ASTRA wird eine zweite Orbitalposition 23,5° Ost für den Direktempfang in Deutschland einrichten, um das Angebot auf der Hauptposition 19,2° Ost zu ergänzen. Weitere ASTRA-Satelliten befinden sich auf 28° Ost, von dort werden überwiegend verschlüsselte Sender für den englischen Markt übertragen.

Audioformat

Als Audioformat bezeichnet man Verfahren zum Speichern von Musik. Audiodaten gibt es unkomprimiert (auf Kauf-CDs) und platz sparend verschlüsselt (MP 3 oder AAC) zum Herunterladen aus dem Internet oder zur Speicherung. Aufgrund der Datenkompression passen bis zu zehn Stunden Musik auf eine CD.

Auflösung

Die Auflösung ist ein Maß für die Detailerkennung bei Bildern generell. Bilder sind aus vielen Einzelpunkten (Pixel) gebildet. Die Auflösung ist entsprechend höher, größer die Zahl der Bildpunkte ist. Der Trend zu größeren TV-Geräten fordert gerade zu eine höhere Auflösung der Bildschirme und damit hoch auflösendes Fernsehen HDTV. HDTV eine Auflösung von bis zu 1.920 mal 1.080 Punkten. Das Standardfernsehen im PAL-System hat dagegen nur 720 x 567 sichtbare Punkte.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung oder Ausleuchtzone, auch Footprint genannt, definiert die Reichweite eines Satelliten. Aus diesem Diagramm kann man ersehen in welchen Gebieten die Signale des Satelliten mit ausreichendem Pegel und entsprechender Antennengröße noch zu empfangen sind.

Außeneinheit

Als Außeneinheit wird alles bezeichnet, was für den Satellitenempfang außen montiert wird, also Antenne, LNB und Befestigungszubehör.

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