Waren in der analogen Zeit die Pegelmessungen, ergänzt um Tonträgermessung, Bild- und Tonwiedergabe, die wesentlichen Punkte, reicht dies heute längst nicht mehr aus. Zudem spielt die Pegelmessung beim Digitalempfang nicht mehr die entscheidende Rolle. „Grundsätzlich sind ältere analoge Messgeräte für digitale Messungen nicht geeignet“, ergänzt Hübner. Sie können nur noch für analoge BK- und in Deutschland nicht mehr gesendete terrestrische, analoge TV-Signale eingesetzt werden. Selbst DVB-S-, C- und DVB-T-Pegel lassen sich mit einem analogen Messgerät nicht exakt messen. So ist ein modernes Messgerät nicht nur anlässlich der Analogabschaltung beim Satelliten eine zwingende Investition für den Installationsbetrieb.
Mindestanforderungen und mehr
Wer einen Antennenmessempfänger auswählt, sollte sich dabei ganz systematisch die Frage nach den Mindestanforderungen und gelegentlich gebrauchter zusätzlicher Optionen stellen.
Die Auflistung zeigt die für die verschiedenen Übertragungsverfahren erforderlichen Messungen. In der Praxis wird nicht jeder Antennenbauer in allen Bereichen tätig sein. Je nach eigener Anforderung lässt sich der geeignete Messempfänger auswählen.
Anforderungen, die ganz oder teilweise erfüllt werden müssen:


